Kartenlegen

Online Kartenlegen lassen mit Tarotkarten

Kartenlegen wird auch als Chartomantik oder Kartomanie bezeichnet. Das Kartenlegen ist eine noch recht junge Technik, die mit verschiedenen Spielkarten eingesetzt wird. Zu diesen gehören Tarot-, Kipper-, oder Lenormand-Karten. Es ist aber auch möglich, Skat-Karten zu verwenden. Hierzu werden dann bestimmte Fragestellungen genutzt, um so etwas über eine Person oder eine Situation zu erfahren. Viele Menschen lassen sich regelmäßig die Karten legen oder tun es selber. Diese Technik wird weltweit genutzt und wird auch bei schwierigen Entscheidungsfindungen immer häufiger genutzt. Damit die Karten richtig gedeutet werden bedarf es allerdings einer Menge Erfahrung und einer gewissen Gabe.

 

Wie ist Tarotkarten legen lassen entstanden?

Es gibt unterschiedliche Aufzeichnungen und teilweise Unstimmigkeitenn über die genaue Entstehungsgeschichte. Eine Theorie besagt, dass das Kartenlegen in etwa zu Zeiten des 7. Jahrhunderts seinen Ursprung hat, und zwar in China im Rahmen des Holztafeldrucks. Parallel dazu entstanden auch Spielkarten. Diese wurden zum Wahrsagen verwendet.

Im 18. Jahrhundert wurde das Kartenlegen dann in Frankreich immer beliebter. Aber auch in anderen Ländern verbreitete es sich. Es ist zudem die Rede davon, dass das Kartenlegen in Ägypten entstanden sei. Doch eigentlich setzte es sich erst im 18. Jahrhundert durch. Frühere Erwähnungen in magischen Werken gibt es nicht. Im 18. Jahrhundert veröffentlichte Jean-Francois Alliettes ein Buch, das sich mit Tarot und Kartenlegung beschäftigte. Dieses Werk gilt als Basis für das Kartenlegen.

Beliebte Tarot-Decks für das Kartenlegen online

Die Bezeichnung Deck wird im deutschsprachigen Raum insbesondere für Tarotkarten verwendet. Der Begriff stammt aus der englischen Sprache, der für allgemeine Spielkarten eingesetzt wird. Es gibt beim Tarot unzählige Decks, und zwar sollen es Tausende sein. Die meisten sind auf der Grundlage des klassischen Tarot-Decks aufgebaut. Sehr bekannt ist zum Beispiel das Deck Tarot de Marseille. Die Zusammensetzung der Decks besteht aus 78 Karten. Es gibt die große Arkana, die kleine Arkana und Trumpfkarten. Die kleine Arkana enthält viermal vierzehn Karten in vier Farben. Bei allen Farben gibt es zehn Zahlkarten und vier Hofkarten.

Klassische Tarot-Decks

Das Tarot de Marseille ist ein sehr authentisches Deck zum Kartenlegen, denn es kommt ohne ethische Eigenschaften aus. Es gehört zu den ältesten Decks, die komplett noch im Original verwendet werden und soll aus dem 16. Jahrhundert stammen. Des Weiteren ist es das einzige Deck, bei dem es keine Erklärungen gibt. Das ist bei den Varianten aus dem 19. oder 20. Jahrhundert geändert worden. Auch das Waite-Tarot ist ein klassisches Deck. Neben dem Tarot de Marseille gibt es für das Waite-Tarot die meisten schriftlichen Werke. Es gilt als der Wegbereiter für die heute verwendeten, modernen Tarot-Decks und wird sehr gerne eingesetzt. Auch beim Kartenlegen online kommt es oft zum Einsatz.

Populäre Tarot-Decks

Hier sei nochmals das Waite-Tarot erwähnt, das noch heute beim Kartenlegen sehr beliebt ist. Benannt wurde es nach Arthur Edward Waite und seinem Verleger. Er war Mitglied und zum Teil auch Leiter eines magischen Ordens. Allerdings hat Waite dieses Deck nicht erschaffen, sondern Pamela Coleman Smith, eine Künstlerin. Es war ab 1909 erhältlich. Die meisten Decks beziehen sich auf dieses Tarot. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass es sich um das erste Deck handelt, das durch die illustrierte kleine Arkana die Bedeutung der Karten erklären konnte. Vorher war es so, dass nur die acht Schwerter dargestellt wurden. Viele neue Decks nehmen Bezug auf das Waite-Tarot.

Moderne Tarot-Decks

Ein modernes Deck für das Kartenlegen ist das Tarot der neuen Hexen. Es bezieht sich auf die keltische Tradition. Die Motive haben nichts mit der Kabbala oder dem Christentum zu tun. Vielmehr geht es dort um die natürliche Magie der Heiden. Die Bilder auf den Karten sind wunderschöne und präsentieren häufig Orte, die aus Irland stammen und als Energiezentrum galten. Es handelt sich um ein eindrucksvolles Tarot-Deck, wobei es bei der kleinen Arkana keine Motive gibt.

Das Druid Craft Tarot gilt ebenfalls als modernes Deck und geht auf das Druidentum und den Wicca-Kult zurück. Die Motive sind zauberhaft, sodass auch Sammler sich begeistern. Seine Bilder orientieren sich am Waite-Tarot, wenn es um die Symbole geht. Auch hier wird kein Bezug auf das Christentum genommen, vielmehr auf die natürliche Magie. Moderne Decks finden gerade beim Kartenlegen online oft Verwendung.

Beliebte Legesysteme beim Kartenlegen mit Tarot

Sehr beliebt beim Kartenlegen ist das Legesystem Beziehungsspiel. Die Karten erklären die Beziehung von zwei Menschen. Dabei muss es sich nicht nur um private Beziehungen handeln, es können auch geschäftliche Verbindungen sein. Außerdem sagen die Karten aus, wie lange sich diese Menschen bereits kennen. Auch über Liebesbeziehungen gibt es Deutungen. Das kleine Kreuz ist auch sehr beliebt und eignet sich optimal für Anfänger. Dieses Legesystem erläutert alle Lebensbereiche und kann Situationen analysieren. Diese helfen dann dabei, eine Entscheidung zu fällen. Etwas ausführlicher ist das keltische Kreuz.

Entscheidungsspiel

Wer eine Entscheidung treffen soll, dies aber noch nicht kann, findet im Entscheidungsspiel eine gute Hilfe. Es zeigt beim Kartenlegen, was geschehen wird, wenn sich der Fragesteller für eine Möglichkeit entscheidet. So fällt es diesem leichter, die richtige Entscheidung zu treffen.

Der Weg

Bei diesem Legesystem werden sieben Karten gelegt. Hier erfährt der Fragesteller beim Kartenlegen, wie er mit einer bestimmten Situation umgehen soll. So können Probleme gelöst werden. In Bezug auf das aktuelle Handling mit dieser Situation erhält er außerdem Vorschläge, was er stattdessen in Zukunft tun kann. Es können sowohl sachliche als auch emotionale Fragen gestellt werden.

Ich und Du

Dies ist ein Legesystem, das sich mit Beziehung und Liebe beschäftigt. Hier kann in Erfahrung gebracht werden, wie zwei Personen zueinander stehen und wie sie jeweils ihre Verbindung sehen. So zeigt sich dann, welche Meinung der andere vom Fragesteller hat und ob er ihn wirklich liebt. Beim Kartenlegen online kommt dieses Legesystem recht häufig zum Einsatz.

Der blinde Fleck

Beim blinden Fleck Kartenlegen werden vier Karten gelegt. Eine spezielle Fragestellung ist nicht notwendig. Es bietet der Person die Möglichkeit, mehr über sich selbst zu erfahren. Dabei zeigen sich die eigene Einschätzung und die Einschätzung anderer zur Person. Dadurch werden Unterschiede ersichtlich.

Das kleine Kreuz

  • Beim kleinen Kreuz Kartenlegen werden ebenfalls vier Karten gelegt.
  • Das System lässt sich vielseitig einsetzen. Nur wenige Karten geben eine klare Antwort auf Fragen.
  • Das kleine Kreuz informiert den Fragesteller beim Kartenlegen online über Handlungsvorschläge und hilft dabei, bestimmte Angelegenheiten wieder zum Positiven klären zu können und auf den rechten Weg zurückzugelangen.

Das keltische Kreuz

Beim keltischen Kreuz Kartenlegen werden zehn Karten gelegt. Es handelt sich um das bekannteste Legesystem. Hier werden Fragen zur Zukunft gestellt. Die Antwort erfolgt in größeren Zusammenhängen.